Muslimisch-Sein in Mecklenburg-Vorpommern

Muslim:innen sind Teil unserer Gesellschaft. Dass sie in Mecklenburg-Vorpommern zahlenmäßig zu einer Randgruppe der Gesellschaft gehören, macht gerade ihr Muslimisch-Sein(-Können) im Bundesland besonders interessant – interessant für das Zusammenleben in einer kulturell vielfältigen, postmigrantischen und demokratischen Gesellschaft.

Allerdings wurde bisher kaum in Mecklenburg-Vorpommern zur Situation von Muslim:innen geforscht. Während zu Muslim:innen in Deutschland und Europa in den letzten Jahrzehnten verstärkt geforscht wurde, wird deren Lebenssituation in Ostdeutschland und insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern kaum beleuchtet.

Diesem Desiderat wird in einer ersten Sondierung mithilfe einer quantitativen Fragebogenerhebung begegnet. Besondere Aufmerksamkeit finden dabei die gesellschaftliche und familiäre Einbindung, die Alltagsgestaltung und das (religiöse) Selbstverständnis von Muslim:innen in Mecklenburg-Vorpommern. Ebenso werden Diskriminierungserfahrungen sowie die Inanspruchnahme sozialstaatlicher Leistungen und Angebote abgefragt. Die Fragebogenerhebung ist für Anfang 2023 geplant und wird in verschiedenen Sprachen durchgeführt. Die Ergebnisse sollen eine möglichst breitflächige Darstellung und Analyse der Lebensgestaltung von Muslim:innen in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen.

Finanzierung
Eigenmittel

Laufzeit
ab 10/2022

Leitung
Prof.‘in Dr. Vicki Täubig

Mitarbeiter:innen
Julia Kuhn, M.A.
Annalena Jelowik, B.A. (Studentische Hilfskraft)

Kontakt
Julia Kuhn, M.A.
Tel.: +49 (0) 381 498 2670
julia.kuhnuni-rostockde